Diese Punkte solltest du im Sportsponsoring vermeiden – Teil 2

25. Januar 2020
25. Januar 2020

6. Zeige nicht zu viel von deiner Privatsphäre.

Besonders in sozialen Netzwerken sollte man nicht den ganzen Alltag posten. Es ist unprofessionell Bilder oder Videos zu veröffentlichen, wenn man betrunken oder high auf Partys ist. Willst du zeigen, dass du gut drauf bist? Das geht auch wenn du professionell bleibst. Du kannst deine Coolness in Skills im Action-Sport zeigen und die Zeit mit deiner Community auf professionelle und authentische Art und Weise genießen.


7. Sehe den Sponsor nicht als selbstverständlich an.

Versuche den Sponsor zu unterstützen und ihm zu zeigen, was man mit dir erreichen kann. Für ihn ist es wichtig, Informationen über dein Image, dein Social Media Engagement und deine Reichweite regelmäßig zu erhalten. An sich ist es nicht genug, nur die Produkte zu tragen, sondern sie müssen auch richtig präsentiert werden. Du solltest dich also nicht nur als Werbefläche zeigen. Vielmehr sollte der Sponsor durch dich und deine Sponsoring-Konzepte, sowie Ideen seine langfristigen Ziele erreichen. Zeige dem Sponsor, dass du ihn mit deinen Fähigkeiten und Werten unterstützen willst, um noch bekannter zu werden. 


8. Sei nicht leichtfertig, wenn du einen Sponsor suchst.

Qualität vor Quantität. Wähle drei Sponsoren aus, die zu dir passen und kontaktiere alle auf individuelle Art und Weise. Es ist besser, sich auf weniger zu konzentrieren, um perfekte Bewerbungen abzuschicken. Die Sponsoren werden es merken, wenn du immer das gleiche Motivationsschreiben verwendest. Du solltest immer die einzelne Marke in den Mittelpunkt stellen, was dich gegenüber anderen Bewerbern abheben kann. Du solltest dir die Zeit nehmen, alle zu kontaktieren, schließlich willst du mit den Sponsoren über einen längeren Zeitraum professionell zusammenarbeiten.  Ein erster telefonischer Kontakt ist immer eine gute Idee, um sich vorzustellen und darüber zu informieren, dass du deine Bewerbung losschicken wirst. Vielleicht erinnern sich die Sponsoren an dich und deine Bewerbung wird auffallen. Und wenn du längere Zeit keine Antwort erhältst, ruf sie zurück, um dein anhaltendes Interesse zu zeigen. Trotzdem solltest du dem Sponsor Zeit geben, um Entscheidungen zu treffen.

 

9.     Verzichte nicht auf einen Vertrag.

Nur weil es Zeit braucht und du den Sponsor nicht unter Druck setzen willst, solltest du nicht auf einen Vertrag verzichten. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es zu Rechtsstreitigkeiten kommt, die weitaus zeit- und kostenintensiver sind. Mit klaren Regeln, Richtlinien und Vertragsbedingungen weißt du immer, wie du mit unterschiedlichen Situationen umgehen kannst. Du solltest keine Angst haben, dass den Sponsor und somit die Chance auf ein Sponsoring ohne Grund verlieren könntest.

10.  Besonders am Anfang solltest du nicht zu viel Geld verlangen.

 

Am Anfang ist es kompliziert abzuschätzen, wie viel Geld man aus einem Sponsoring erhalten möchte. Versuche einen Vergleich mit anderen Action-Sportlern zu machen, um zu erfahren, was sie bekommen. Denke über deine persönlichen Skills und Leistung nach. Deine Leistung setzt sich wie folgt zusammen: der sportliche Erfolg, die Medienaufmerksamkeit und die Zielgruppenansprache (jüngere oder ältere Menschen, niedrige oder hohe Kaufkraft). Je höher deine Leistung, desto mehr Geld solltest du bekommen.